Luft - Wasser - Wärmepumpe
umweltfreundliche und günstige Energiequelle

7m von der Terrasse entfernt steht die Aussenanlage auf der Regenwasserzisterne.

Jetzt muss nur noch Gras um die Baustelle wachsen...

Oktober 2006: Kunststoffauflagen montiert, eine Lautstärkemessung ergab Werte unter 30db,
Pflanzen werden durch den Luftstrom nicht beeinträchtigt,
eine Clematis wächst direkt neben der Lufteintrittsöffnung.
Saubere, termin- und fachgerechte Montage und Inbetriebnahme durch :
Elektro List (gibts leider nicht mehr)
Szielasko Haustechnik Tel.: 07141 - 602278
Stuck & Design Tel.: 07141 - 2981937
Wer sich hier vor Ort informieren möchte, ist herzlich eingeladen.
Weitere Info - Adressen :

http://www.effiziento.de

http://de.wikipedia.org/wiki/W�mepumpenheizung

Luft - Wasser - Wärmepumpe Dimplex LA 11 AS
Energieverbrauch unserer Wärmepumpe
Das Gemeindegebiet Tamm liegt zwischen 240 und 300 m über NN (Normalnull), Höhe am Rathaus 249,7 m,
Koordinaten 9 7`26 östlicher Länge 48 55`23 nördlicher Breite (am Rathaus).
Knapp 180m² Wohnfläche und 5 Personen müssen mit Heizungswärme und Warmwasser versorgt werden.
Wir schätzen Gesamtverbrauchskosten von etwa 650 EUR im Jahr für Heizung und Warmwasser. Mit Rückstellung für Reparaturen
und Zähler-Grundgebühr liegen die Jahresgesamtkosten bei etwa 800 bis 850 EUR. Wenn die Brennstoffzelle
und die Erweiterung der Photovoltaik fertiggestellt sind, werden die Betriebskosten bei nullkommanull Euro liegen. In einem ersten Test mit einer Pufferbatterie konnte die vorhandene PV-Anlage 2 Wochen lang die WP ohne Probleme betreiben. Mit den gewonnenen Daten wird jetzt der erste Prototyp einer Brennstoffzelle entwickelt.
Erfreulich für unseren Mieter : keine Heizkostenabrechnung mehr mit überraschenden Nachzahlungen!
Heizung und Warmwasser gehen mit 25,-EURO monatlich pauschal in die Warm-Miete ein. Rund um uns herum klagen die Mieter über Nachzahlungen im dreistelligen Bereich, auch und gerade in bereits modernisierten Wohnungen: 20, 30 Prozent mehr sind anscheinend die Regel... Wir konnten die Nebenkosten nicht nur halten, sondern sogar um 45 Prozent senken. Neue Energietechnologien zahlen sich definitiv aus.
>> aktuelle Heizölpreise auf : http://www.tecson.de/pextern.htm <<
Mal abgesehen von den kräftigen Gaspreiserhöungen der letzten Monate : wie lang wird es dauern, bis uns der Gashahn zugedreht wird?
Hier eine Tagesschaumeldung vom 04.04.2006 :
Gazprom droht Weissrussland mit höheren Preisen
Wenige Monate nach dem Gasstreit mit der Ukraine hat der russische Gazprom-Konzern auch für Weissrussland eine drastische Preiserhöhung angekündigt. Weiter im neuen Fenster...
Und eine weitere Tagesschaumeldung vom 20.04.2006 :
Gazprom droht EU mit Gas-Entzug
Der russische Energieriese Gazprom hat der Europäischen Union mit einem Zudrehen des Gashahns gedroht, sollte der Expansionsdrang des Konzerns in der EU gebremst werden. Weiter im neuen Fenster...
Und eine weitere Tagesschaumeldung vom 21.10.2006 :
Langfristige Garantien für Öl- und Gaslieferungen aus Russland lehnte Putin ab
Russland sei offen für eine Energie-Partnerschaft mit der Europäischen Union, versicherte der russische Präsident Putin den 25 EU-Staats- und Regierungschefs beim Gipfel im finnischen Lahti. Auf mehr liess sich Putin jedoch nicht ein. Langfristige Garantien für Öl- und Gaslieferungen aus Russland lehnte er ab. Weiter im neuen Fenster...
Was sagen unsere lieben Politiker dazu zum Jahresende 2006: ... die Energie- und Gasversorgung ist gesichert ... klingt wie : ... die Renten sind sicher ... verkohlen war definitiv unverblümter...

Wo ehemals Öltanks standen, ist jetzt Platz für die Pufferspeicher und alle Gartenmöbel. Der oft lästige Ölgeruch ist endgütig verschwunden.

Zentrale Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, geplante Inbetriebnahme Winter 2006/2007
Wurden Niedrigenergiehäuser noch vor wenigen Jahren als
ökologisch besonders fortschrittliche Bauweise angesehen, so
gelten sie inzwischen bei Neubauten als Standard.
Heizwärmebedarf
Häuser und Gebäude werden nach ihrem Energiebedarf
klassifiziert. Dabei gilt als Parameter der Jahres-Heizwärmebedarf.
Der Jahres-Heizwärmebedarf ist diejenige
Energiemenge, welche das Heizsystem für die Gesamtheit der
beheizten Räume in einem Jahr bereitzustellen hat. Er wird
ausgedrückt in der Formel "KWh/m²*a"
(Kilowattstunde pro Quadratmeter und Jahr). Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass nicht die gesamte Fläche des Hauses,
sondern nur die Grundfläche der beheizten Räume (also nicht
z.B. die Kellerräume) angesetzt werden muss. Im einzelnen setzt
sich der Heizwärmebedarf zusammen aus dem
Transmissionswärmebedarf (der Wärme, die durch
Außenwände, Fenster und Dach verloren geht) und dem
Lüftungswärmebedarf. Abgezogen werden davon interne
Wärmegewinne (z.B. Körperwärme, Gerätewärme)
und passive solare Wärmegewinne (z.B. Einstrahlung durch
Südfenster).
Der Wärmemenge von 10KWh entsprechen : 1 Liter Heizöl, 1 m³ Erdgas oder 2 kg Holzpellets.
Bestehende Gebäude, je nach Wärmedämmung: 80
- 300 KWh/m²*a.
Niedrigenergiehaus: 40 - 79 KWh/m²*a.
Drei-Liter-Haus : 16 - 39 KWh/m²*a.
Passivenergiehaus: max. 15 KWh/m²*a.
Nullenergiehaus/ Energiegewinnhaus: 0 KWh/m²*a oder
Energieüberschuss.
Im Niedrigenergiehaus werden also im Jahr nur noch vier bis acht
Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche verbraucht. Diese
Klassifizierung sagt nichts über die Bauweise des
Niedrigenergiehauses aus. So kann z.B. eine Ein-Zimmer-Wohnung, die
innerhalb eines grossen Wohnblocks liegt und ein grosses
unverschattetes Fenster nach Süden hat, schon ohne besondere
bauliche Massnahmen Passivhausqualitäten erreichen. Für ein
freistehendes Einfamilienhaus mit grosser Aussenfläche
(Dachgauben, Erker etc.), das auf der Südseite von
Nachbargebäuden oder Bäumen beschattet und dem Westwind
ausgesetzt ist, sind relativ aufwändige Wärmedämmungsmassnahmen
notwendig, um als Niedrigenergiehaus anerkannt zu werden. Neuerdings können
sogar solare Wärmegewinne, die mit einer thermischen Solaranlage
erzielt werden, bei der Ermittlung des Jahres-Heizwärmebedarfs
gutgeschrieben werden.
Mit tatsächlich verbrauchten 5911 KWh im Jahre 2006 für Heizung und Warmwasser liegen wir bei 32,8 KWh/m²*a, also voll im Bereich des Drei-Liter-Hauses. Wenn der Wintergarten an der ganzen Südfassade fertiggestellt ist, dürfte sich das nochmal verbessern - wahrscheinlich werden wir dann noch etwa 4000 KWh für Heizung und Warmwasser im Jahr benötigen. Im Endausbauzustand soll dann die PV-Anlage überwiegend die benötigte Primärenergie bereitstellen.
Eine Energieberatung vor Ort wurde durchgeführt durch :
Dipl.-Ing (FH) Susanne Reiner, Architekturbüo M. Pieper, Bahnhofstrasse 6, 70806 Kornwestheim, Tel.: 07154 - 3085
Für den nach neuen gesetzlichen Regelungen nötigen Energiepass suchen wir noch einen örtlichen Dienstleister. Anscheinend verzögert sich aber die Einführung dieses Energiepasses auf die zweite Jahreshälfte 2006.
Als wir vor zur Jahrtausendwende anfingen, Informationen zum Thema Haus- und Heizungsmodernisierung zu suchen, fanden wir in der näheren Umgebung eigentlich nix und niemand, der sich mit neuen Techniken auskannte. Unser angestammter Heizungsbauer wollte uns unbedingt eine neue Gas- bzw. Ölheizung verkaufen. Der Schornsteinfeger warnte uns vor den neuen Techniken (O-Ton : ... ihr bekommt euer Haus nie wieder warm... ). Deshalb besuchten wir eine Reihe von Firmen und Messen im Umkreis von 100km. Es war uns aber wichtig, örtliche Anbieter zu bekommen. Also entschieden wir uns, einen Installateur und einen Elektriker vor Ort zu beauftragen, die Anlage nach unseren Vorgaben zu beschaffen und zu installieren.
Eine Zusammenfassung der Erfahrungen mit der Optimierung der Steuerungsparameter nach der Inbetriebnahme gibt es hier.
Eine wichtige Wärmepumpen-Kennzahl für den Wirkungsgrad ist die Jahresarbeitszahl. Sie kennzeichnet über ein Jahr hinweg das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge und zugeführter Energie, und enthält auch die Leistungen von Hilfsenergie wie z.B. Heizungsumwälzpumpen. Die Jahresarbeitszahl eignet sich gut zur energetischen Bewertung der Gesamtanlage. Moderne Wärmepumpen sollten die Jahresarbeitszahl von 3,5 übertreffen. Wenn wir bei der Berechnung die Werte der Energieberatung zugrunde legen, kommen wir auf eine Jahresarbeitszahl zwischen 3,6 und 5,2. Was uns mehr denn je an dem absoluten Aussagewert dieser Energieberatung zweifeln lässt. Zwischen den drei verschiedenen Dokumenten zu unserem Haus liegen mal locker 25 Prozent Differenzen.
Was würden wir im Wiederholungsfall am selben Objekt anders bzw. besser machen...
- nächst kleinere Wämepumpen-Anlage auswählen
- weniger 90Grad Winkel in den Leitungen, die lassen sich hervorragend auch in engen Radien biegen
- Bodenablauf unter den Pufferspeichern, wenn das Wasser aus der Heizung abgelassen werden muss
- Umstellung auf Fussbodenheizung, damit mit wesentlich niedrigerer Vorlauftemperatur gearbeitet werden kann.
So arbeitet die Anlage jetzt mit 35 bis maximal 50Grad Vorlauftemperatur, je nach Aussentemperatur.
- Isolierung der innenliegenden Wasserleitungen selber machen
- am jetzigen Standort: zusätzliches Luftleitblech von Anfang an an der Wärmepumpe installieren
Warum haben wir keinen Flächenerdwärmekollektor gewählt...
- Auf dem gesamten Grundstück hätte die Erde abgetragen werden müssen, der 45 Jahre gewachsene Garten hätte plattgemacht werden müssen.
- Keine garantierten Angaben zu der benötigter Fläche
- Extrem unterschiedliche technische Angaben zu Tiefe, Abstand, Rohrdurchmesser, ...
Warum haben wir keine Grundwasser-Wärmepumpe gewählt...
- Keine Festpreise fuer die Bohrungen, geschätze Kostenvoranschläge (mit variablen Anteilen) zwischen 9000 und 21.000 Euro
- Keine Garantie auf die Verwendbarkeit der Bohrungen, wenns dumm läuft, müssen nach einigen Jahren Bohrungen erneuert werden
Warum haben wir keine Holzpellet-Anlage gewählt...
- je nach Qualität 2 bis 3 Tonnen Holzpellets pro Jahr brauchen eine nicht unerhebliche Lagerfläche
- die Asche muss wieder entsorgt werden
- der Preis der Pellets zog in den letztem beiden Jahren bereits kräftig an
- Beispielrechnung Sommer 2006 : 206.00 Euro pro Tonne zzgl. 7% Mwst. = 220.42 Euro pro Tonne brutto (zzgl. Einblaspauschale 25 Euro pro Abladestelle) zzgl. 100.00 Euro Aufschlag = mindestens 600,00 Euro Jahres-Brennstoffkosten. Dazu kommen dann noch die Kosten für elektrische Hilfsenergie, Schornsteinfeger, Wartung und Reparaturrückstellung.
- erheblich mehr mechanische Komponenten und Wartungsaufwand
- die Qualität der Pellets lässt sich nur schwer beurteilen, die ersten Fälle
sind aufgetreten, in denen minderwertiges Material in die Pellets eingepresst wurde
- in der Anschaffung auch nicht günstiger, als die Wärmepumpe, uns lagen Angebote zwischen 13.500 und 17.000 Euro vor.
http://www.holzpellets-boerse.de/faq.htm Weiter im neuen Fenster...
Da war dann noch dieser hochstudierte Dipl.Ing., der sich vehement gegen jedes Wölkchen Zigarettenqualm wehrt,
und gleichzeitig jedes Jahr mehrere tausend Liter Öl und/oder Gas in Rauch aufgehen lässt...
letzte Aktualisierung : 21. Januar 2007
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